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Das in Aachen ansässige Unternehmen Winter-EDV-Service plant in absehbarer Zukunft mit dem Verkauf von Servern zu starten, die gezielt auf den ESXi 4.0 von VMware zugeschnitten sind.

Der Geschäftsführer des Winter-EDV-Service, Herr Jürgen Winter, sieht im Bereich Virtualisierung ein großes Potential gerade für kleine und mittelständische Unternehmen.

“Durch konsequente Virualisierung von Servern, kann man sich im Fall eines Hardwaredefekts jede Menge Zeit und Kosten sparen,” so Jürgen Winter.

Konfiguration und Preise der mit der Hardwaärekompatibilitätsliste von VMware in Einklang stehenden Server sollen noch innerhalb der nächsten 14 Tage im Webshop veröffentlicht werden.

„The future of desktop computing“, so wirbt der Hersteller. Das wollten wir genauer wissen, und haben eine Teststellung des Pano Logic Zero Clients angefordert.

Im Lieferumfang des Pakets, dass in seiner Kompaktheit den Mac Mini in den Schatten stellt, waren neben dem Zero Client ein Netzteil welches man eher einem Mobiltelefon, denn einem Datenverarbeitungsendgerät zuordnen würde, ein Schnellstartfaltblatt sowie ein Läppchen um das Gerät wienern zu können.

Software war keine dabei, was aber wohl ein Fehler war, denn ohne liess sich dem Gerät nur eine Fehlermeldung entlocken. Ich bekam aber nach Rückfrage sofort die Links mitgeteilt, unter denen die aktuellen Versionen heruntergeladen werden konnten.

Die Software besteht aus zwei Teilen: Einer Virtual Appliance – dem sog. Pano Management Server, die auf einen Vmware ESX oder ESXi Server installiert wird und dem Pano Logic Desktop Modul, das auf dem Windowssystem welches man steuern will installiert wird. In der Virtual Appliance legt man nun fest, welcher Zero Client mit welcher Windows-Appliance verbunden werden soll und schon kann es losgehen.

Diese Einfachheit wird durch das Handling des Zero Clients selber noch übertroffen. Dieser zeigt seinen Zustand über eine einzelne Kontrollleuchte an. Hierbei kommen drei Farben und zwei Zustände als Indikator zum Einsatz:

  • blaues Dauerleuchten heisst: alles OK
  • rotes Blinken: Fehler mit dem Netzwerk
  • gelbes Blinken: System wird initialisiert
  • gelbes Dauerleuchten: Pano Management Server konnte nicht gefunden werden.

Einen Ausschalter findet man an diesem Gerät nicht. Man muss also den Netzstecker ziehen wenn man das Gerät nicht mehr braucht und Strom sparen will!

Der Zero Client verfügt über 3 USB 2.0 Anschlüsse, Audio Ein- und Ausgang, einen VGA Anschluss sowie einen Netzwerkanschluss. Da Tastatur und Maus via USB angeschlossen werden müssen, braucht ein Anwender entweder einen zusätzlichen USB-Hub oder muss immer wieder umstöpseln, wenn er mehr als ein USB-Gerät an seinem Arbeitsplatz nutzen will. Bei unseren Tests fiel auf, dass ein externer Brenner von Samsung nicht richtig erkannt wurde. Andere Geräte wurden jedoch sofort erkannt. So konnte beispielsweise ein Flachbettscanner problemlos genutzt werden.

Der Preis dieser Lösung dürfte viele Schrecken. Aktuell liegt er bei 350,-€ zzgl. Kosten für Softwareaktualisierung und Unterstützung für den Pano Management Server und das Pano Logic Desktop Modul.

Fazit:

Die Zukunft des Desktop-Computing wird dieses Gerät nur bedingt darstellen. Zum einen, weil dieses Gerät ausschliesslich für Unternehmen interessant ist. Zum anderen, weil herkömmliche Thin Clients derzeit deutlich günstiger zu bekommen sind.

“Wirtschaft und Klimaschutz, Klimaschutz und Wirtschaft: Das geht zusammen, wenn man es nur will. Und wir wollen es!” Dieses Zitat aus der Neujahrsansprache der Bundeskanzlerin Merkel möchte ich gerne noch einmal aufgreifen und gleich noch das wohl populärste Zitat des Jahres 2008 hinzufügen: “Yes, we can!”

Gerade im Bereich EDV steckt bei vielen Unternehmen noch ein enormes Potential etwas für die Umwelt zu tun.

Rechner brauchen Strom. Dabei sind sie größtenteils nicht ausgelastet. Die Situation ist vergleichbar mit den Autos, die Sie und Ihre Kollegen oder Mitarbeiter brauchen, um zur Arbeit zu gelangen. Das bilden von Fahrgemeinschaften senkt den CO2-Ausstoss und die Kosten des Einzelnen für die tägliche Fahrt zur Arbeit.

Genauso können Sie Kosten und CO2-Ausstoss Ihrer EDV senken, indem Sie “Rechnergemeinschaften” bilden.  Virtualisieren Sie einzelne physikalische Rechner in Ihrem Unternehmen und fassen Sie mehrere virtuelle Rechner auf einem physikalischen Rechner zusammen. Sie senken den Stromverbrauch Ihrer EDV hierdurch erheblich. 

Geringerer Stromverbrauch bedeutet aber auch: Weniger CO2-Emission und eine niedrigere Stromrechnung!

Sie sehen: Zumindest in diesem Bereich behält die Kanzlerin recht. Sie können gleichzeitig Ihre laufenden Kosten senken und etwas für den Klimaschutz tun. Und das Beste: Dank eines interessanten Konkurrenzkampfes der einzelnen Hersteller ist das Leistungsniveau der Virtualisierungslösungen sehr hoch und die Preise recht gering! Daher gilt auch für Ihr Unternehmen: “Yes, we can!”  

 

Herzlichst Ihr

Friedrich Meyer

Neue VirtualBox
19.12.2008 | Autor: Friedrich Meyer

Die Virtualisierungssoftware VirtualBox liegt nun in der Version 2.1.0 vor. Die wichtigsten Neuerung sind eine Unterstützung für 3D Grafiken, sowie die Möglichkeit 64bit Gastsysteme auf einem 32bit System zu installieren.

Beide Neuerungen werden derzeit als experimentell angegeben. Gleichzeitig zu den Neuerungen wurden eine Reihe von Fehlern die in der Vorgängerversion waren gelöst.

VirtualBox ist für Solaris, Linux, Windows und OS X verfügbar und kann für den privaten Gebrauch kostenlos herunter geladen werden.

[lang_de]Dieses Blog beschäftigt sich mit der Virtualisierung von Computersystemen. Und nun stellen sich viele die Frage:

Was ist Virtualisierung von Computersystemen???

Normalerweise läuft auf jedem Rechner genau ein Betriebssystem, beispielsweise Microsoft Windows oder Linux. Ab und an gibt es Computer, auf denen mehr als ein Betriebssystem installiert ist. Allerdings kann der Benutzer beim Starten des Rechners immer nur genau eines auswählen, welches dann gestartet wird. Ein paralleles Arbeiten mit mehreren Betriebssystemen ist mit einem Computer in der Regel nicht möglich.

Genau hier setzt der Ansatz der Virtualisierung an. Mit Hilfe eines speziellen Programms wird ein kompletter Rechner simuliert. In dieser Simulation kann man nun ein Betriebssystem installieren und damit arbeiten. Da die Computer mittlerweile sehr leistungsfähig geworden sind, kann man auf einem Rechner mehrere solcher Simulationen gleichzeitig laufen lassen und mit den darin installierten Systemen arbeiten. Diese Simulationen werden gemeinhin auch als virtuelle Maschinen bezeichnet.

Dies bietet viele interessante Möglichkeiten. So kann man beispielsweise die Programme, die man zum Arbeiten braucht in einer virtuellen Maschine installieren, während man die Programme, die man zum Surfen im Internet braucht, in einer anderen virtuellen Maschine installiert. Fängt man sich nun beim Surfen einen Virus ein, dann ist die virtuelle Maschine die zum Arbeiten eingerichtet wurde nicht davon betroffen. Auch besteht die Möglichkeit, Programme zu installieren, die nur mit einer älteren Version eines Betriebssystems arbeiten. Man installiert einfach das ältere Betriebssystem in einer virtuellen Maschine und kann dann das Programm installieren.

Ein weiterer Vorteil der Virtualisierung ist darin zu sehen, dass virtuelle Maschinen nahezu hardwareunabhängig sind. Die Simulation bietet dieselben Ressourcen, selbst wenn man die virtuelle Maschine auf einem komplett anderen Computer installiert.

Hierdurch eröffnet sich dann eine neue Möglichkeit. Stellen Sie sich vor, Sie arbeiten mit einem Rechner und dieser stürzt immer wieder ab. Um den Fehler zu beheben mussten Sie bislang den Rechner für einen längeren Zeitraum in eine Werkstatt bringen oder es saß ein Fachmann stundenlang an Ihrem Rechner und hat Sie vom Arbeiten abgehalten.  Wenn sie mit einer virtuellen Maschine arbeiten, dann liegt diese nur als Datei auf Ihrem Rechner. Diese können Sie deshalb bequem als Kopie per Post zu Ihrer Werkstatt oder Ihrem Fachmann schicken, während Sie (eingeschränkt) mit dem System weiterarbeiten können.[/lang_de]

Herzlich willkommen
10.12.2008 | Autor: Friedrich Meyer

[lang_de]Ich freue mich, Sie auf diesem neuen Blog begrüßen zu dürfen.

Warum dieses Blog?

Kurz gesagt: Um mit Ihnen in Kontakt zu kommen!

carolus-it steht für professionelle EDV-Betreuung kleiner und mittelständischer Unternehmen. Aber auch für Programmier-Know-How. Und seit neuestem auch für Virtualisierung.

Virtualisierung ist ein aktuelles und hochspannendes Thema. Durch Virtualisierung lassen sich viele elegante Lösungen für eine leistungsfähige EDV realisieren.

Diese möchte ich Ihnen in der nächsten Zeit vorstellen und mit Ihnen diskutieren. Denn Ihre Ideen, Vorschläge und Kritiken sind die beste Antriebsfeder um noch besser zu werden.

Herzlichst Ihr

Friedrich Meyer[/lang_de]