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Heute habe ich mich mit einem befreundeten Administrator über Virtualisierung unterhalten. Die Unterhaltung drehte sich um die Überlegung, ob die Anwender nach der Umstellung der Serverlandschaft auf eine virtualisierte Umgebung eine Geschwindigkeitssteigerung feststellen werden.

Meine Antwort hat meinen Kollegen ebenso überrascht, wie enttäuscht: NEIN!

Vom Konzept ist Virtualisierung nicht auf Performanceoptimierung in den einzelnen Gastsystemen ausgelegt. Oder anders ausgedrückt: virtuelle Systeme laufen nicht mit der selben Geschwindigkeit, wie ein auf der selben Hardware physikalisch installiertes System. Ausserdem sind virtuelle Systeme keine “Echtzeitsysteme.” Virtualisiert man alte Systeme kann es zu Geschwindigkeitsverbesserungen kommen, da neue Hardware in der Regel wesentlich schneller ist als ein altes System. Aber eine Gewähr darauf kann man nicht geben.

Aber das ist auch gar nicht die Zielsetzung. Sollen Computersysteme virtualisiert werden, dann sind normalerweise Kostensenkung bei der Hardwareanschaffung und höhere Verfügbarkeit der Systeme die Argumente, die im Fokus liegen.

Kategorie: virtualization |  Stichwörter: , , , | 2 Kommentar

Eine Frage, die ich in den letzten Monaten immer wieder mit verschiedenen Administratoren diskutiert habe, war die nach der richtigen Backupstrategie für virtualisierte Umgebungen.

Grundsätzlich gibt es zwei unterschiedliche Möglichkeiten, die Daten einer virtuellen Maschine zu sichern: Entweder sichert man wie gehabt auf Dateiebene innerhalb der virtuellen Maschine, oder man sichert gleich die gesamte virtuelle Maschine.

Beide Methoden haben Vor- und Nachteile:

Möchte man die gesamte virtuelle Maschine sichern, bekommt man schnell grosse Datenmengen, die gegebenenfalls die Kosten für die Backupmedien, die man braucht um auch alte Datensicherungen aufzubewahren, in die Höhe treibt. Andererseits hat man mit einem solche Komplettbackup eine Defekte virtuelle Maschine schnell wieder hergestellt.

Sichert man hingegen auf Dateiebene innerhalb der virtuellen Maschinen, muss zunächst die Frage gelöst werden auf welches Medium man sichert und wie man dieses in die virtuelle Maschine eingebunden bekommt. Dies wird umso komplexer, wenn das selbe Backupmedium für mehrere virtuelle Maschinen genutzt werden soll.

Dafür ist es hier leichter nur die Unterschiede zwischen den einzelnen Backups zu sichern. Das kann die Zeit die man für eine Datensicherung braucht verkürzen. Ausserdem braucht man weniger Speicherplatz für das Backup. Eine solche Sicherung eignet sich sehr gut wenn nur einzelne Dateien wieder hergestellt werden müssen. Das wieder herstellen einer ganzen Maschine dauert hierbei aber deutlich länger.

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Alles gute für 2011
31.12.2010 | Autor: Friedrich Meyer

Und wieder neigt sich ein Jahr dem Ende.

2010 war nicht das schlechteste Jahr. Trotz Eurokrise und Rekordwinter gab es auch Positives zu vermelden. Die Vuvuzelas sind verklungen, die Asche vom Eyjafjallajökull hat sich wieder gelegt und vieles mehr.

Ob 2011 da mithalten kann oder sogar besser wird bleibt abzuwarten.

In einer Sache verspreche ich aber, dass 2011 besser wird: 2010 habe ich das Bloggen sträflich vernachlässigt. Hiermit gelobe ich Besserung.

Für heute bleibt mir allen Lesern ein glückliches neues Jahr zu wünschen.

Ab sofort bin ich im so genannten Web 2.0 angekommen. Ich würde mich freuen, wenn diese Schnittstelle dazu beitragen kann die Kommunikation mit allen, die am Thema Virtualisierung interessiert sind zu verbessern.

Friedrich Meyer

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Das in Aachen ansässige Unternehmen Winter-EDV-Service plant in absehbarer Zukunft mit dem Verkauf von Servern zu starten, die gezielt auf den ESXi 4.0 von VMware zugeschnitten sind.

Der Geschäftsführer des Winter-EDV-Service, Herr Jürgen Winter, sieht im Bereich Virtualisierung ein großes Potential gerade für kleine und mittelständische Unternehmen.

“Durch konsequente Virualisierung von Servern, kann man sich im Fall eines Hardwaredefekts jede Menge Zeit und Kosten sparen,” so Jürgen Winter.

Konfiguration und Preise der mit der Hardwaärekompatibilitätsliste von VMware in Einklang stehenden Server sollen noch innerhalb der nächsten 14 Tage im Webshop veröffentlicht werden.