Archiv für ◊ December, 2008 ◊

“Wirtschaft und Klimaschutz, Klimaschutz und Wirtschaft: Das geht zusammen, wenn man es nur will. Und wir wollen es!” Dieses Zitat aus der Neujahrsansprache der Bundeskanzlerin Merkel möchte ich gerne noch einmal aufgreifen und gleich noch das wohl populärste Zitat des Jahres 2008 hinzufügen: “Yes, we can!”

Gerade im Bereich EDV steckt bei vielen Unternehmen noch ein enormes Potential etwas für die Umwelt zu tun.

Rechner brauchen Strom. Dabei sind sie größtenteils nicht ausgelastet. Die Situation ist vergleichbar mit den Autos, die Sie und Ihre Kollegen oder Mitarbeiter brauchen, um zur Arbeit zu gelangen. Das bilden von Fahrgemeinschaften senkt den CO2-Ausstoss und die Kosten des Einzelnen für die tägliche Fahrt zur Arbeit.

Genauso können Sie Kosten und CO2-Ausstoss Ihrer EDV senken, indem Sie “Rechnergemeinschaften” bilden.  Virtualisieren Sie einzelne physikalische Rechner in Ihrem Unternehmen und fassen Sie mehrere virtuelle Rechner auf einem physikalischen Rechner zusammen. Sie senken den Stromverbrauch Ihrer EDV hierdurch erheblich. 

Geringerer Stromverbrauch bedeutet aber auch: Weniger CO2-Emission und eine niedrigere Stromrechnung!

Sie sehen: Zumindest in diesem Bereich behält die Kanzlerin recht. Sie können gleichzeitig Ihre laufenden Kosten senken und etwas für den Klimaschutz tun. Und das Beste: Dank eines interessanten Konkurrenzkampfes der einzelnen Hersteller ist das Leistungsniveau der Virtualisierungslösungen sehr hoch und die Preise recht gering! Daher gilt auch für Ihr Unternehmen: “Yes, we can!”  

 

Herzlichst Ihr

Friedrich Meyer

Neue VirtualBox
19.12.2008 | Autor: Friedrich Meyer

Die Virtualisierungssoftware VirtualBox liegt nun in der Version 2.1.0 vor. Die wichtigsten Neuerung sind eine Unterstützung für 3D Grafiken, sowie die Möglichkeit 64bit Gastsysteme auf einem 32bit System zu installieren.

Beide Neuerungen werden derzeit als experimentell angegeben. Gleichzeitig zu den Neuerungen wurden eine Reihe von Fehlern die in der Vorgängerversion waren gelöst.

VirtualBox ist für Solaris, Linux, Windows und OS X verfügbar und kann für den privaten Gebrauch kostenlos herunter geladen werden.

Heute ist mir auf meinem Linuxserver die Admin-Konsole von VMware Server 2 abgestürzt. Zwar liefen die virtuellen Maschinen brav weiter, der Zugriff via Administrationsschnittstelle war jedoch nicht mehr möglich. Sehr ärgerlich zumal drei Produktivsysteme auf dem Server laufen.

Die Lösung des Dilemmas war ebenso einfach wie schnell:
Am Server als root angemeldet und folgende Zeile eingegeben

/etc/init.d/vmware-mgmt restart

Auf diese Weise wird nur die Administrationskonsole neu gestartet. Die laufenden Sitzungen bleiben unangetastet.

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Lennet Mail
15.12.2008 | Autor: Friedrich Meyer

Mit Lennet Mail stellt carolus-it heute eine professionelle Mailserverlösung für Unternehmen vor. Es handelt sich hierbei um einen virtuellen Mailserver auf VMware-Basis. Die Virtual Appliance besitzt von Haus aus alles, was einen guten Mailserver ausmacht:

  • Webinterface zur Administration
  • Pop3 und IMAP 
  • Webmail
  • Spamfilter
  • Virenfilter

Abgesehen von dem Stromsparpotential, das sich durch den Einsatz einer virtuellen Maschine ergibt, ist Lennet Mail sehr preiswert zu implementieren. Denn Lennet Mail hat einen sehr geringen Administrationsaufwand.

Lennet Mail macht den Auftakt zu einer umfangreichen Suite verschiedener Virtueller Maschinen, die die Produktivität von Unternehmen steigern helfen.

Genauere Infos zu Lennet Mail erhalten Sie auf der Homepage von carolus-it.

Kategorie: News, Software |  Stichwörter: , , , , | Kommentar hinterlassen

[lang_de]Heute berichtet die c’t auf Ihrer Website, dass Sun Server mit den neuen Opterons vorgestellt hat.

Auf einem einzelnen dieser Server können bis zu 114 auf VMware basierende virtuelle Maschinen gleichzeitig laufen.

Sun will mit diesen Geräten seinen Marktanteil in dem wachsenden Markt der Servervirtualisierung ausbauen.[/lang_de]

[lang_de]Wie ZDNet berichtet, beschleunigt die aktuelle Wirtschaftskrise die Einführung einer Virtualisierung in der EDV.

Dies verwundert gerade Angesicht des großen Einsparpotentials, welches sich durch Virtualisierung bietet, nicht weiter.

Die Studie, auf die sich ZDNet beruft, bezieht sich allerdings auf den Nordamerikanischen Markt. Man darf gespannt sein, ob Europa hier gleichziehen wird.[/lang_de]

[lang_de]Dieses Blog beschäftigt sich mit der Virtualisierung von Computersystemen. Und nun stellen sich viele die Frage:

Was ist Virtualisierung von Computersystemen???

Normalerweise läuft auf jedem Rechner genau ein Betriebssystem, beispielsweise Microsoft Windows oder Linux. Ab und an gibt es Computer, auf denen mehr als ein Betriebssystem installiert ist. Allerdings kann der Benutzer beim Starten des Rechners immer nur genau eines auswählen, welches dann gestartet wird. Ein paralleles Arbeiten mit mehreren Betriebssystemen ist mit einem Computer in der Regel nicht möglich.

Genau hier setzt der Ansatz der Virtualisierung an. Mit Hilfe eines speziellen Programms wird ein kompletter Rechner simuliert. In dieser Simulation kann man nun ein Betriebssystem installieren und damit arbeiten. Da die Computer mittlerweile sehr leistungsfähig geworden sind, kann man auf einem Rechner mehrere solcher Simulationen gleichzeitig laufen lassen und mit den darin installierten Systemen arbeiten. Diese Simulationen werden gemeinhin auch als virtuelle Maschinen bezeichnet.

Dies bietet viele interessante Möglichkeiten. So kann man beispielsweise die Programme, die man zum Arbeiten braucht in einer virtuellen Maschine installieren, während man die Programme, die man zum Surfen im Internet braucht, in einer anderen virtuellen Maschine installiert. Fängt man sich nun beim Surfen einen Virus ein, dann ist die virtuelle Maschine die zum Arbeiten eingerichtet wurde nicht davon betroffen. Auch besteht die Möglichkeit, Programme zu installieren, die nur mit einer älteren Version eines Betriebssystems arbeiten. Man installiert einfach das ältere Betriebssystem in einer virtuellen Maschine und kann dann das Programm installieren.

Ein weiterer Vorteil der Virtualisierung ist darin zu sehen, dass virtuelle Maschinen nahezu hardwareunabhängig sind. Die Simulation bietet dieselben Ressourcen, selbst wenn man die virtuelle Maschine auf einem komplett anderen Computer installiert.

Hierdurch eröffnet sich dann eine neue Möglichkeit. Stellen Sie sich vor, Sie arbeiten mit einem Rechner und dieser stürzt immer wieder ab. Um den Fehler zu beheben mussten Sie bislang den Rechner für einen längeren Zeitraum in eine Werkstatt bringen oder es saß ein Fachmann stundenlang an Ihrem Rechner und hat Sie vom Arbeiten abgehalten.  Wenn sie mit einer virtuellen Maschine arbeiten, dann liegt diese nur als Datei auf Ihrem Rechner. Diese können Sie deshalb bequem als Kopie per Post zu Ihrer Werkstatt oder Ihrem Fachmann schicken, während Sie (eingeschränkt) mit dem System weiterarbeiten können.[/lang_de]

Herzlich willkommen
10.12.2008 | Autor: Friedrich Meyer

[lang_de]Ich freue mich, Sie auf diesem neuen Blog begrüßen zu dürfen.

Warum dieses Blog?

Kurz gesagt: Um mit Ihnen in Kontakt zu kommen!

carolus-it steht für professionelle EDV-Betreuung kleiner und mittelständischer Unternehmen. Aber auch für Programmier-Know-How. Und seit neuestem auch für Virtualisierung.

Virtualisierung ist ein aktuelles und hochspannendes Thema. Durch Virtualisierung lassen sich viele elegante Lösungen für eine leistungsfähige EDV realisieren.

Diese möchte ich Ihnen in der nächsten Zeit vorstellen und mit Ihnen diskutieren. Denn Ihre Ideen, Vorschläge und Kritiken sind die beste Antriebsfeder um noch besser zu werden.

Herzlichst Ihr

Friedrich Meyer[/lang_de]