Eine Frage, die ich in den letzten Monaten immer wieder mit verschiedenen Administratoren diskutiert habe, war die nach der richtigen Backupstrategie für virtualisierte Umgebungen.

Grundsätzlich gibt es zwei unterschiedliche Möglichkeiten, die Daten einer virtuellen Maschine zu sichern: Entweder sichert man wie gehabt auf Dateiebene innerhalb der virtuellen Maschine, oder man sichert gleich die gesamte virtuelle Maschine.

Beide Methoden haben Vor- und Nachteile:

Möchte man die gesamte virtuelle Maschine sichern, bekommt man schnell grosse Datenmengen, die gegebenenfalls die Kosten für die Backupmedien, die man braucht um auch alte Datensicherungen aufzubewahren, in die Höhe treibt. Andererseits hat man mit einem solche Komplettbackup eine Defekte virtuelle Maschine schnell wieder hergestellt.

Sichert man hingegen auf Dateiebene innerhalb der virtuellen Maschinen, muss zunächst die Frage gelöst werden auf welches Medium man sichert und wie man dieses in die virtuelle Maschine eingebunden bekommt. Dies wird umso komplexer, wenn das selbe Backupmedium für mehrere virtuelle Maschinen genutzt werden soll.

Dafür ist es hier leichter nur die Unterschiede zwischen den einzelnen Backups zu sichern. Das kann die Zeit die man für eine Datensicherung braucht verkürzen. Ausserdem braucht man weniger Speicherplatz für das Backup. Eine solche Sicherung eignet sich sehr gut wenn nur einzelne Dateien wieder hergestellt werden müssen. Das wieder herstellen einer ganzen Maschine dauert hierbei aber deutlich länger.